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08.05.2018, 11:25 Uhr | Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Polizei_NRW_(10585024273).jpg, 08.05.2018
Im Besein des Ministerpräsidenten: 2.300 neue Polizeibeamte vereidigt
Ministerpräsident Laschet: Polizistinnen und Polizisten genießen unsere Rückendeckung

Die 2.300 Polizeiwärterinnen und Polizeianwärter des Einstellungsjahres 2017 haben heute in der Kölner Lanxess Arena im Besein von Ministerpräsident Armin Laschet und Innenminister Herbert Reul ihren Eid auf die Landesverfassung geleistet - so viele wie noch nie zuvor.
By Dirk Vorderstraße (Polizei NRW) [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons
Die Landesregierung hatte im vergangenen Jahr die jährlichen Einstellungszahlen bei der Polizei von 2.000 auf 2.300 erhöht.

Ministerpräsident Armin Laschet sagte bei der Vereidigungsfeier: "Jede Polizistin und jeder Polizist repräsentiert unser Land, unsere Werte, unsere Gesetze. Deshalb genießen unsere Polizistinnen und Polizisten auch unsere volle Rückendeckung. Wir wollen Nordrhein-Westfalen sicherer machen. Und daran werden die Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter entscheidend mitwirken. Für die Bereitschaft, diese bedeutende Aufgabe zu übernehmen, danke ich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens."

Innenminister Herbert Reul rief den jungen Polizisten zu: "Herzlich Willkommen in unserer nordrhein-westfälischen Polizeifamilie. Sie sind die Zukunft der NRW-Polizei." Die Anwärter könnten stolz sein, dass sie dem anspruchsvollen Auswahlverfahren aus rund 9.000 Mitbewerbern ausgewählt wurden. Der Minister ging in seiner Rede auch auf die Besonderheiten des Polizeiberufs ein. "Die Aufgaben der Polizei sind so vielfältig und spannend, dass kein Tag des anderen gleicht. Ich kenne keinen Job, der so viele unterschiedliche Möglichkeiten bietet", so Reul.

Polizist ist für viele ein Traumberuf. Bei der NRW-Polizei bewerben sich jedes Jahr deutlich mehr junge Menschen, als es Anwärterstellen gibt. Voraussetzung für die Bewerbung ist das Abitur oder eine gleichwertige Qualifikation. Als gleichwertig gilt neben der Fachhochschulreife auch ein Meisterbrief im Handwerk oder eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung mit anschließender beruflicher Tätigkeit von drei Jahren.

Die 2.300 besten Bewerber absolvieren ein duales Bachelor-Studium an der Fachhochschule für die öffentliche Verwaltung (FHöV). Die Polizei-Ausbildung an der Fachhochschule dauert drei Jahre und beinhaltet neben der theoretischen Ausbildung auch Praxisunterricht beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) sowie Einsätze in den Polizeibehörden. Anschließend geht es für die frischgebackenen Kommissarinnen und Kommissare für ein Jahr in den Streifendienst. In Behörden mit Bereitschaftspolizei folgen zwei Jahre in einer Hundertschaft. Danach kehren die Kommissare zurück in den Streifendienst oder sie spezialisieren sich - beispielsweise als Ermittler bei der Kriminalpolizei, als Diensthundeführer oder in der Hubschrauberstaffel.

Wer sich für den Polizeiberuf interessiert, findet weitere Informationen unter: www.genau.mein-fall.de.